BERATUNGSKONZEPT

 

e-pa ist ein spezialisiertes Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Personalvermittlung für Ingenieurwesen, Medizin und Pflege. Alle Mitarbeiter unseres Teams haben Erfahrung in den Bereichen Personalvermittlung- und Beratung.

Wir helfen Ihnen bei der Suche nach einem passenden Arbeitsplatz oder Mitarbeiter.

Suchende Personen mit beruflicher Neuorientierung, Berufsrückkehrer, Berufseinsteiger, Schüler/innen, Hoch- und Fachschulabsolventen oder geplante Selbstständigkeit.

Sämtliche gewerbliche Fachkräfte, kaufmännischer Bereich, Techniker, Ingenieure, Fachärzte, Assistenzärzte zur Weiterbildung, examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger und 24h Betreuung. Mit effizientesten Suchstrategien und vielseitigen Rekrutierungsoptionen finden wir einen Arbeitgeber bzw. die besten Mitarbeiter aus sämtlichen Berufsbranchen für Sie!

1.      Was heißt Vermittlungscoaching bzw. Trainings- und Beratungskonzept?

Vermittlungscoaching, ist eine Methode, Arbeitssuchende in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Es handelt sich hierbei um ein Coaching, das auf dem Bildungskonzept "learning by doing" basiert. Die Arbeitssuchenden nehmen daran freiwillig bis zur Aufnahme einer neuen Arbeit teil. Der Ansatz des Vermittlungscoachings orientiert sich an den Visionen und Leidenschaften der Jobsuchenden, denn Menschen können das am besten, was sie mit Begeisterung tun und was sie wirklich tun wollen. Der Kern dieser Methode besteht in der intensiven Analyse der Fähigkeiten und Interessen des Arbeitssuchenden und im unterstützenden Coaching bis zur Arbeitsaufnahme. Dazu erhält der Teilnehmer die individuelle Unterstützung, die er braucht. Das Ziel ist, die persönliche Vision vom Traumberuf und vom Wunscharbeitgeber zu formulieren und ihn durch professionelle Selbstvermarktungsstrategie auch zu bekommen. Um den Wiedereinstieg zu erleichtern, werden die Arbeitssuchenden auch nach der Unterzeichnung des Arbeitsvertrages betreut. Bei Problemen mit dem Arbeitgeber stehen die Coaches als Ansprechpartner und Mittler zur Verfügung.

Um einen neuen Arbeitsplatz zu finden, bedarf es teilweise einer intensiven Begleitung. Hierzu werden Hilfestellungen in folgenden Bereichen angeboten:

 


 

 

  • Berufliche Zielfindung
  • Erstellung / Aufbereitung der Bewerbungsunterlagen
  • Vorbereitung und Auswertung von Vorstellungsgesprächen
  • Umbewertung / Lösung von Vermittlungshemmnissen
  • Strategien zur individuellen Problembewältigung
  • Konfliktmanagement
  • Selbstdisziplin
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Erstellung der persönlichen Selbstvermarktungsstrategie


2. Zielgruppen und Zielstellung

Bei dem einzugliedernden Personenkreis handelt es sich um Arbeitssuchende mit multiplen Vermittlungshemmnissen. Ziel ist es, die Bewerber so zu aktivieren, zu motivieren und zu coachen, dass sie als Abschluss der Teilnahme erfolgreich in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden können. Die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt haben die Anforderungen an die Bewerber enorm erhöht. Höhere Qualifikationen werden gefordert, gelerntes Wissen veraltet in einem immer schnelleren Tempo, gute Schul- bzw. Ausbildungsabschlüsse und aktuelle berufliche Erfahrungen werden immer mehr notwendige, aber schon längst nicht mehr hinreichende Bedingungen des Zugangs zum Arbeitsmarkt. Soziale Kompetenzen, Schlüsselqualifikationen und die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen sind unverzichtbare Bestandteile des Profils der Arbeitssuchenden. Sie müssen lernen, selbständig und problemlösend zu denken, selbstverantwortlich zu handeln, ihre Selbstlernkompetenz entwickeln um sich gefordertes Wissen punktgenau und selbständig anzueignen und so den betrieblichen Erfordernissen an Flexibilität, Mitarbeiterqualifikation etc. gerecht zu werden. Die Möglichkeit des Zugangs zum Arbeitsmarkt, zumal in den möglicherweise angestrebten Wunschberufen, erscheint zunehmend unerreichbar. Das gilt insbesondere, wenn zu den allgemein angeführten Problemen Vermittlungshemmnisse hinzukommen, die oft in Verständigungsschwierigkeiten, sozialen- und/oder Eingliederungsproblemen bestehen.
An dieser Stelle setzt das Vermittlungscoaching mit dem Ziel ein, die Teilnehmer zu motivieren, zu coachen und zu befähigen, ihre Zielstellung einer Arbeitsstelle in dem gewünschten Beruf auf dem ersten Arbeitsmarkt zu erreichen.

3. Eingliederungsstrategie

Die Eingliederungsstrategie berücksichtigt die Besonderheiten der erfahrungsgemäß sehr heterogenen Zielgruppe. Diese beruhen auf der Notwendigkeit, einerseits die Maßnahme auf die individuellen Bedürfnisse der Arbeitssuchenden exakt zu zuschneiden, entsprechende Wahlmöglichkeiten für den Teilnehmer einzurichten und andererseits zur Förderung der sozialen Intelligenz, der Teamfähigkeit und Selbständigkeit sowie der interkulturellen Kompetenz, Lern- und Peergroups zu bilden, in denen das voneinander Lernen (Teamteaching) selbstverständlich ist.



4. Screening

Ein Großteil der eigentlichen Vermittlungstätigkeit liegt in dem "Aufbereiten" der Person des Teilnehmers.

  • Wie sieht die Vorgeschichte aus?
  • Was hat zu der vorliegenden Situation (nachhaltige Arbeitslosigkeit) geführt?
  • Wo liegen die persönlichen Probleme?
  • Was hemmt oder belastet den Arbeitssuchenden bei der weiteren Stellensuche?
  • Welche zusätzlichen Hilfeangebote braucht er?
  • Steht er der Arbeitsvermittlung noch zur Verfügung?


Die beruflichen Ziele werden herausgearbeitet und vorhandene Altlasten oder Vermittlungshemmnisse (wie Schuldenregulierung, familiäre und soziale Probleme, Drogen- Alkoholabhängigkeit etc.) werden analysiert und an Dritte weitergeleitet, in Form von Adressen und Telefonnummern.



5. Visioneering

"Visionen sind die Richtschnur unseres Handelns" (Roman Herzog 1995)
Erst wenn der Weg klar und greifbar ist, können Zielvorstellungen entstehen. Dieses Ziel hinterfragen wir. Ist die Vision klar und deutlich geworden, so ist ein entscheidender Schritt zu einer zufriedenstellenden Arbeit bereits getan. Der Weg zu dem durch die Vision erkannten Ziel scheint durch die verschiedensten Widerstände und "Stolpersteine" zunächst versperrt. Durch das Erkennen von Blockaden und Hindernissen in Gruppen- bzw. Einzelgesprächen wird der Entwicklungsbedarf bewusst gemacht und es werden Lösungswege gesucht sowie der Aktivitätenplan aufgestellt.
"Zielvereinbarungen"

Aufgrund der Vision erstellen wir "Zielvereinbarungen" mit jedem Teilnehmer. In diesen "Zielvereinbarungen" ist folgendes enthalten:

  • Das persönliche Ziel.
  • Was ist notwendig, um es zu erreichen?
  • Was unternimmt der Teilnehmer?
  • Was unternehmen wir?
  • Welche Schritte werden wann gemacht?


Diese "Zielvereinbarungen" sind für jeden Teilnehmer verbindlich. Er ist die Grundlage des Coaching-Prozesses. In regelmäßig stattfindenden Gesprächen wird die vergangene Woche reflektiert und die nächsten Ziele geplant. Das Ganze wird in dem vom Teilnehmer zu führenden Wochenplan dokumentiert, womit die nächsten Schritte bereits vorgezeichnet sind.



6. Akquisition

Wir entwickeln mit dem Teilnehmer die speziell für ihn günstigste Bewerbungsstrategie. Dies kann bei dem einen der konservative Weg über die schriftliche Bewerbung, beim anderen die telefonische oder persönliche Akquise in der Initiativbewerbung oder für ausgeschriebene Stellen. Die konkrete Vorbereitung liegt im Ausarbeiten der Bewerbungsunterlagen, zugeschnitten auf die Zielgruppe, die der Bewerber ansprechen will. Wichtig ist, dass sich der Teilnehmer dort bewirbt, wo er auch letztendlich arbeiten will, d. h. bei seinem "Traumarbeitgeber". Dies setzt eine konkrete Bedürfnisanalyse genau dieses Arbeitgebers voraus: welche Eigenschaften und Fähigkeiten dieser Arbeitgeber von einem Mitarbeiter erwartet und wie der Bewerber diese Bedürfnisse erfüllen kann. Der Arbeitssuchende wird somit vom Bittsteller zum Problemlöser!



7. Tutoring

Die Arbeitssuchenden unterstützen sich gegenseitig und lernen voneinander den Umgang mit dem PC und die Erstellung von Bewerbungsunterlagen. Diese werden gegenseitig optimiert. Das verstärkt wesentlich die Kommunikationsfähigkeiten und entwickelt soziale Kompetenzen sowie die Selbstlernkompetenz. Dieser Prozess wird durch den Coach begleitet und unterstützt.

Zentral während der ganzen Maßnahme ist die Arbeit an der intrinsischen Motivation. Das bedeutet, die Motivation für die Bewerbung um den Arbeitsplatz darf nicht äußerlich aufgezwungen werden, sondern muss von den Arbeitssuchenden selbst kommen. Hier kommt die Vision zum Tragen, in welcher der Arbeitssuchende selbst ein berufliches Ziel entwickelt, welches für ihn erstrebenswert ist, und für das er auch Anstrengungen zu unternehmen bereit ist. Das schließt natürlich keineswegs aus, dass dann bei der Verwirklichung auch die entsprechende Effizienz, Verlässlichkeit und Disziplin einzufordern sind - aber die Entscheidung und das Bewusstsein für den weiteren Weg in die Zukunft muss zuerst beim Arbeitssuchenden entstehen. Hierfür stellen die Methoden und Inhalte des Vermittlungscoachings eine geeignete Form dar.
Die Inhalte des Vermittlungscoachings fließen direkt in die 3 Phasen der Vermittlung ein.



8. Profilingphase

In der Profilingphase werden die Vorbedingungen des Arbeitssuchenden konkret analysiert (Screening) und die Vision entworfen (Visioneering). Die Selbstwahrnehmung des Teilnehmers wird gefördert, neue Gesichtspunkte sollen erkannt werden, die vorher nicht gesehen wurden.

9. Coachingphase

In der Coachingphase kommt es darauf an, die Teilnehmer zur Verwirklichung ihrer Ziele zu motivieren und zu befähigen. Coaching ist immer ein interaktiver, personenzentrierter Beratungs- und Betreuungsprozess, in dessen Vordergrund das aktuelle berufliche Anliegen des Klienten steht und zieht sich somit über alle drei Phasen hinweg. Über die Inhalte "Zielvereinbarungen", Akquisition und Tutoring nimmt der Coach gezielt Einfluss auf die Entwicklung des Teilnehmers und steht beratend und fördernd zur Verfügung.



10. Vermittlungsphase

Die Vermittlungsphase ist gekennzeichnet durch die aktive Selbstvermarktung der Teilnehmer, die vom Coach begleitet wird. Die hier angewendete Strategie wird sehr individuell entwickelt und reicht von der Telefonakquise möglicher Arbeitgeber bis hin zu den favorisierten Initiativbewerbungen beim Wunscharbeitgeber. Zeitlich beginnt die Vermittlungsphase bereits bei der Festlegung der Ziele in den "Zielvereinbarungen".