BERATUNGSKONZEPT

  • Berufliche Zielfindung
  • Erstellung / Aufbereitung der Bewerbungsunterlagen
  • Vorbereitung und Auswertung von Vorstellungsgesprächen
  • Umbewertung / Lösung von Vermittlungshemmnissen
  • Strategien zur individuellen Problembewältigung
  • Konfliktmanagement
  • Selbstdisziplin
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Erstellung der persönlichen Selbstvermarktungsstrategie


2. Zielgruppen und Zielstellung

Bei dem einzugliedernden Personenkreis handelt es sich um Arbeitssuchende mit multiplen Vermittlungshemmnissen. Ziel ist es, die Bewerber so zu aktivieren, zu motivieren und zu coachen, dass sie als Abschluss der Teilnahme erfolgreich in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden können. Die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt haben die Anforderungen an die Bewerber enorm erhöht. Höhere Qualifikationen werden gefordert, gelerntes Wissen veraltet in einem immer schnelleren Tempo, gute Schul- bzw. Ausbildungsabschlüsse und aktuelle berufliche Erfahrungen werden immer mehr notwendige, aber schon längst nicht mehr hinreichende Bedingungen des Zugangs zum Arbeitsmarkt. Soziale Kompetenzen, Schlüsselqualifikationen und die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen sind unverzichtbare Bestandteile des Profils der Arbeitssuchenden. Sie müssen lernen, selbständig und problemlösend zu denken, selbstverantwortlich zu handeln, ihre Selbstlernkompetenz entwickeln um sich gefordertes Wissen punktgenau und selbständig anzueignen und so den betrieblichen Erfordernissen an Flexibilität, Mitarbeiterqualifikation etc. gerecht zu werden. Die Möglichkeit des Zugangs zum Arbeitsmarkt, zumal in den möglicherweise angestrebten Wunschberufen, erscheint zunehmend unerreichbar. Das gilt insbesondere, wenn zu den allgemein angeführten Problemen Vermittlungshemmnisse hinzukommen, die oft in Verständigungsschwierigkeiten, sozialen- und/oder Eingliederungsproblemen bestehen.
An dieser Stelle setzt das Vermittlungscoaching mit dem Ziel ein, die Teilnehmer zu motivieren, zu coachen und zu befähigen, ihre Zielstellung einer Arbeitsstelle in dem gewünschten Beruf auf dem ersten Arbeitsmarkt zu erreichen.

3. Eingliederungsstrategie

Die Eingliederungsstrategie berücksichtigt die Besonderheiten der erfahrungsgemäß sehr heterogenen Zielgruppe. Diese beruhen auf der Notwendigkeit, einerseits die Maßnahme auf die individuellen Bedürfnisse der Arbeitssuchenden exakt zu zuschneiden, entsprechende Wahlmöglichkeiten für den Teilnehmer einzurichten und andererseits zur Förderung der sozialen Intelligenz, der Teamfähigkeit und Selbständigkeit sowie der interkulturellen Kompetenz, Lern- und Peergroups zu bilden, in denen das voneinander Lernen (Teamteaching) selbstverständlich ist.